Meine Erfahrungen mit Neu.de

Ich – weiblich, 32 Jahre alt – war eigentlich ein glücklicher Single. Ich konnte tun und lassen was ich wollte und wann ich es wollte, niemand redete mir da rein. Aber das allein glücklich-machende war das irgendwie nicht. Zumindest nicht auf Dauer. Doch was tun, wenn man den Partner fürs Leben nicht so einfach findet?

Im Alltag oder am Wochenende war mir bisher noch kein geeigneter Kandidat erschienen. Die meisten Männer in meinem Alter irgendwie schon vergeben waren, wusste ich nicht, wo ich die männlichen Singles dieser Welt überhaupt treffen sollte.

Und da sah ich eine Werbung. Zwei glückliche Verliebte – und die hatten sich auf einer Singlebörse kennen gelernt. Und zwar bei Neu.de. Ich hatte bis dahin noch nie vorher von Neu.de gehört. Also recherchierte ich vorher online. Was ich las klang nicht schlecht. Sollte ich es wirklich probieren?

Singlebörse? Ich bin doch kein Restposten!

Die Entscheidung, mich überhaupt bei einer Singlebörse anzumelden hatte etwas befremdliches. Man will ja nicht verzweifelt wirken. Außerdem hat die Partnersuche im Internet noch immer ein etwas anrüchiges Image. Die Tatsache, dass ich Single bin, bedeutet nicht, dass ich kein erfülltes Leben habe. Im Gegenteil, dieses sorgenfreie und spontane Leben, ist der Grund, warum die Suche nach dem passenden Gegenstück so kompliziert ist. In der „echten“ Welt sind mir immer wieder Menschen begegnet, die zwar manchmal gemeinsame Interessen hatten oder auch eine ähnliche Lebensgeschichte hatten, gefunkt hat es da aber noch nie. Daher habe ich beschlossen, über meinen Schatten zu springen und der online Singlebörse eine Chance zu geben. Wenn jemand „ganz normales“ wie ich sich für diesen Weg entscheidet, muss es da draußen noch mehr so „normale“ Menschen geben.

Also doch: Neu.de

Ich fasste also den Entschluss, proaktiv auf Partnersuche zu gehen. Ich wollte die Zukunft meines Lebens nicht dem Zufall überlassen. Ich bin ein aktiver Mensch, warum also nicht auch bei der Partnersuche?

Ich wollte Neu.de eine Chance geben. Es soll ja kein Gruselkabinett der einsamen Herzen sein. Ich selber bin im mittleren Alter, berufstätig und ungebunden. Der Mensch, der in mein Leben tritt, sollte also in einer ähnlichen Lebenssituation sein.

Bei Neu.de kann man seine Vorstellungen online mithilfe der Suchparameter sehr gut eingrenzen. Also erstellte ich ein Profil, welches mich einigermassen realistisch darstellen sollte und überlegte mir, wie mein Traummann so sein sollte. Würde ich mich überhaupt online verlieben können? Man sieht, hört und riecht sich ja nicht. Irgendwie konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen. Aber dann fiel mir wieder das Bild aus der Werbung ein, mit den zwei Verliebten. Das wäre doch schön! Einen Versuch ist es Wert.

Das Profil als Einladung in mein Leben

Ein Bild von mir zu zeichnen, welches mich und mein Leben darstellt, war gar nicht so einfach. Als ich noch so vor dem Bildschirm saß und mir überlegte, welche Seite ich von mir als repräsentativ und sympathisch halte, fiel mir der Link auf der Startseite von Neu.de ein. Hier lernte ich, dass nicht nur das Bild, sondern schon der gewählte Kosename, aussagekräftig ist. Ich habe mich für Sonnenschein86 entschieden, das entspricht meinem Gemüt und mein Jahrgang ist auch gleich zu sehen.

Nun zu den Fotos, sie sollten schon etwas ausgefallener sein. Ich wählte zwei Fotos von meinem letzten Trip nach Paris: Ich vor Eiffelturm und Ich beim Bummeln auf der Champs Elysee. Das sieht man grad, dass ich gern unterwegs bin.

Ansonsten schrieb ich noch was über meine Hobbies und Interessen. Aber nicht zu viel. Erstens will man ja noch Gesprächsstoff für später haben und zweitens will ich mir den Weg verbauen, indem ich mich allzu festgelegt präsentiere.

Und nun? Das Profil ist online. Was tun? Man kann natürlich erst einmal abwarten was passiert. Man kann aber auch aktiv auf die Suche gehen.

Happy End online. Geht das?

Ein wichtiger Tipp auf der Webseite: Die Erwartungen sollten realistisch sein. Das kenne ich gut von mir selbst. Besonders wer schon länger alleine lebt, hat sich im Kopf schon den perfekten Partner zusammengebastelt. Dass das Exemplar aus Fleisch und Blut dem Traumbild gerecht wird, ist schier unmöglich.

Mit einer klaren, aber realistischen Vorstellung von meinem Mr. Right habe ich mich also auf die Suche gemacht. Das Meer an Gesichtern war fast ein wenig überwältigend. Hier tummeln sich Menschen, groß, klein, attraktiv und auch weniger schöne. Ich war überrascht, dass sehr viele gut aussehende Mitglieder angemeldet waren, auch solche mit guten Berufen und Karriere. Also keine Ansammlung unvermittelbarer Übriggebliebener.

Ich war vorsichtig optimistisch. Die ersten Kontaktaufnahmen im Chat waren aufregend. Nach einem zögerlichen „Hallo“ fing ich mit meinen potenziellen Zukünftigen zu plaudern und – ja, zu flirten an. Nach kurzer Zeit hatte ich vier solcher Unterhaltungen gleichzeitig. Meist ging es um Smalltalk, wie Jobs und mehr Persönliches, wie Interessen und Lebensgeschichten. Das ging dann noch ein paar Tage so weiter.

Aber gab es ein Profil, das bei mir immer einen kleinen Freudentaumel auslöste. Ich fühlte mich wie ein Teenager. Bauchkribbeln, ständiges Nachschauen auf dem Telefon, eben alles, was das neu Verlieben so spannend macht. Die Tastatur wurde zum Übermittler kleiner Liebesbotschaften. Amors Pfeil hatte direkt ins Schwarze getroffen. Ich war hin und weg. Verliebt bis über beide Ohren! In jemanden, den ich noch nie getroffen hatte!

Das hätte ich vor meiner Registrierung auf der Partnerbörse gar nicht für möglich gehalten. Sicherlich, ich wollte einen Partner finden, aber dass ich auch wirklich auf jemanden stoße, der mich im Sturm erobert und dann auch noch nur mit Worten, das wäre mir im Traum nicht eingefallen. Dennoch saß ich nun all abendlich stundenlang vor dem Bildschirm. Lachend oder in ernsthafte Gespräche vertieft und das alles mit einem wildfremden Menschen der immer mehr Teil von meinem Alltag wurde.

Konnte es wirklich sein? Ich hatte den Menschen doch noch nie getroffen. Dennoch, das Gefühl war echt. So echt, dass auch bald der starke Wunsch entstand, ihn persönlich kennenzulernen. Aber ein wenig bange war mir schon. was, wenn da auf einmal jemand ganz anderes vor mir sitzt? Die Neugier überwog dann aber doch.

Das erste Date!

Dann kam der große Tag. Für das Treffen haben wir uns ein kleines, aber gut besuchtes, Restaurant ausgesucht. Er kam durch die Tür und mein erster Gedanke: „Erstaunlich, was man heute alles mit Filtern auf einem Foto machen kann!“ Aber ich war immer noch guter Laune. Wir hatten ja immerhin tolle Gespräche gehabt. Nach der Begrüßung wurde mir klar, dass ein Telefongespräch vielleicht ratsam gewesen wäre. Ich weiß nicht, ob es Intuition seinerseits war oder es mir breit ins Gesicht geschrieben stand, aber ich wusste, dass ich mit diesem Menschen keine romantischen Gefühle einstellen werden.

Er war es dann, der das leidige Thema ansprach und mit viel Verständnis und Humor reagierte. Wir hatten einen sehr netten Abend und ich werde mit diesen neu erlernten Lektionen weiter auf der Suche sein. Auch wenn diese Erfahrung nicht im Liebesglück geendet ist, habe ich einen wunderbaren Gesprächspartner gefunden und selbst die kurze Verliebtheit in ein Profil, war etwas Schönes. „Alles wird am Ende gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!“ Und es gibt ja noch drei andere Herren, die es in die engere Auswahl geschafft haben.

Also noch mal von vorn

Ich setzte mich am gleichen Abend wieder an den Computer. Nach nur einem Date wollte ich noch nicht aufgeben. Man muss schon etwas hartnäckig sein, wenn man einen passenden Partner finden will – und das gilt eben auch online.

Also zurück zum Anfang. Mit der Suchfunktion liess ich mir die passenden Profile anzeigen und schickte ein paar Nachrichten raus. Mal schauen was passiert.

Und dann passierte es doch noch. Pascal antwortete noch in der gleichen Nacht und in den kommenden Tagen hatten wir einen unglaublichen Schriftwechsel. Interessant, aber ohne das Kribbeln. Ich war vorsichtig geworden, wollte keine Emotionen zulassen, die dann wieder enttäuscht würden.

Aber mit Pascal war irgendwie alles einfacher. Wir telefonierten einige Male und beschlossen dann, uns zu treffen. Ganz spontan in der Mittagspause! Und das war die beste Idee unseres Lebens. Wir hatten beide nur eine knappe halbe Stunde Zeit. Aber diese fast halbe Stunde war die entscheidende für unser weiteres Leben. Es hat sofort gefunkt.

Heute sind wir ein glückliches Paar – etwa so wie das Paar von Neu.de aus der Werbung. Ich hätte nie gedacht, dass es wirklich möglich ist. Aber wir sind das beste Beispiel dafür. Probier es aus, bei Neu.de!

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