Trennung ohne Schmerz – geht das?

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Der eine oder andere frisch gebackene Single erzählt überglücklich, wie einfach das mit der Trennung ging. Man hat sich eben nicht mehr geliebt, die Sache war klar, beide wollten die Trennung und sie lief einvernehmlich und friedlich. Keine hässlichen Rosenkriege, keine Streitereien um gemeinsame Anschaffungen, stattdessen ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander und das Bestreben, die Trennung sauber, reif und erwachsen über die Bühne zu bringen. Klingt nach einer Trennung ohne Schmerz. War es aber nicht. Jede Trennung tut weh; die Frage ist nur, wie sich der Schmerz verringern lässt und wie er schneller vorübergehen kann, doch durch muss man immer.

Was ist eigentlich Trennungsschmerz?

Trennungsschmerz und Liebeskummer sind Reaktionen auf den Tod der zweiseitigen Liebe. Er wird schlimmer, je mehr Anlässe Du bekommst, Dir dessen bewusst zu sein, dass Du einen geliebten Menschen gehen lassen musstest. Am schlimmsten ist der Schmerz dann, wenn Du diesen Menschen tatsächlich noch liebst und er Dich verlässt, während Du noch Gefühle hast.

Dann tut es genauso weh, wie wenn Dich ein Schwarm oder eine Flamme abweist, in die Du Dich heftig verliebt hast. Du willst diesen Menschen um alles in der Welt zurück und würdest alles dafür riskieren. Oder aber Du weißt, dass es besser so ist, Du musst Dir sogar eingestehen, dass Dich die Beziehung nicht mehr glücklich gemacht hat und Du sowieso rauswolltest aus dieser Situation. Nun ist es soweit – und irgendwie fehlt Dir der Partner doch. Aber auch nur irgendwie. Was soll also der Schmerz?

Fakt ist, er ist ganz normal und er befällt jeden. Er hängt mit enttäuschten Gefühlen, Erwartungen und dem Wegfall Deiner bisherigen Gewohnheit zusammen. Für Dich beginnt nun ein mehr oder weniger spürbarer neuer Lebensabschnitt – die Umstellung wird größer, je enger Du mit Deinem Ex-Partner zusammengelebt hast.

Schmerzfreie Trennungen sind auch nur Näherungswerte

Bestenfalls verlaufen Trennungen einvernehmlich. Beide Partner spüren, dass sie die Trennung wollen und dass diese besser für sie ist. Sie lieben sich nicht mehr und die Trennung würde früher oder später sowieso kommen. Die Frage ist nur, wann es so weit ist. Eine komplett schmerzfreie Trennung gibt es nicht; sie wird sich unangenehm anfühlen, sie wird vielleicht sogar wehtun, in jedem Fall wird man die Veränderung auch nicht hundertprozentig glücklich willkommen heißen. Einvernehmliche Trennungen fühlen sich so lange komisch an, bis man für sich realisiert hat, dass die (gewollte) Trennung nun endlich da ist und dass der Partner aus dem Leben verschwunden ist. Meist wirst Du Dich in solchen Fällen schnell ans Single-Leben gewöhnen und eher die Vorteile sehen, die Du lange nicht mehr genießen konntest.

Eine Trennung ohne Trennungsschmerz kann auch die Folge sehr reifen, Erwachsenen Verhaltens sein. Du liebst den Ex-Partner, machst Dir aber klar, dass die Beziehung nicht funktioniert hat. Es ist in Ordnung, Deine Ex-Partner ein Leben lang zu lieben, aber Du tust das, ohne mit ihnen zusammen zu sein. Sie sind nun einmal nicht die Menschen, mit denen Du Dein Leben verbringst. Wenn Du sie schon nicht mehr heiß und innig liebst, dann respektierst Du sie aber doch als Mensch und baust mit der Zeit vielleicht eine Freundschaft zu ihnen auf.

Jeder lebt Schmerz anders

Trennungsschmerz und Liebeskummer handhabt jeder anders. Vor allem junge Menschen leiden heftig unter Trennungen und für sie geht die Welt unter, wenn der geliebte Partner sie sitzen lässt. Je erwachsener man wird und je mehr Lebenserfahrung man sammelt, desto bewusster wird man sich, dass das Leben weitergeht und dass ein neuer Mensch auftauchen wird, wenn es so weit ist. Du lebst Deinen Trennungsschmerz auf Deine ganz eigene Weise und das ist okay. Tu, was Dir gut tut. Tu, was Du in dieser Zeit brauchst. Unterdrücke ihn nicht, denn wenn Du Liebeskummer hast, dann hast Du Liebeskummer – und das darfst Du auch. Indem Du offen mit dem Schmerz umgehst und Dir Zeit lässt, ihn zu verdauen und die Phasen der Trauer zu durchleben, vergeht er auch wieder und Dir geht es bis dahin besser.

Was den Trennungsschmerz verschärft

Liebeskummer wird richtig schlimm, wenn die Gefühle einseitig noch vorhanden sind. Du hast Dich getrennt und siehst, wie Dein(e) Ex daran zugrunde geht? Entziehe Dich der Situation. Du bist die Person, deren Anwesenheit ihm/ihr jetzt am meisten wehtut. Du kannst nicht für den/die Ex da sein. Du bist vor allem nicht dafür verantwortlich, dass es dem Expartner jetzt so schlecht geht, denn die Trennung ist Dein gutes Recht und Du darfst Dir auf gar keinen Fall Schuldgefühle einreden lassen, die die kaputte Beziehung letztlich doch nur weitergehen lassen würden.

TraurigOder aber Du wurdest verlassen und denkst, die Sonne wird für Dich nie wieder scheinen? Am besten gönnst Du Dir jetzt Abstand zum Ex. Klar würdest Du am liebsten versuchen, alles wieder zu richten, aber Gefühle kannst Du nicht erzwingen. Kein Gespräch der Welt wird die Gefühle wieder aufkeimen lassen, wenn der/die Ex sie nicht mehr hat. Renne der verflossenen Beziehung nicht hinterher, damit machst Du noch mehr kaputt und riskierst heftigen Streit, da sich der/die Ex völlig unter Druck gesetzt und emotional erpresst fühlen wird. Das tut Dir und Deinem Trennungsschmerz auch nicht gut und lässt Dich nur noch mehr Ablehnung erfahren, immer wieder und mit jedem neuen Versuch, ihn oder sie wiederzugewinnen. Vor allem gilt das, wenn Du auf eine fiese Art verlassen wurdest. Hat Dich Dein Ex-Schatz betrogen oder belogen, trenne Dich klar und deutlich und dann brich den Kontakt ab, sobald Du alles geklärt hast. Konfrontation mit dem Menschen, der Dir so wehgetan hat, würde Dir immer wieder wehtun, denn Du kannst nicht damit rechnen, dass er Dich jetzt noch gut behandelt, nun da er keinen Schein mehr aufrecht erhalten muss. Vor allem darfst Du Dir und euch keine Freundschaft vormachen, wenn Du nicht so weit bist und nicht so tun kannst, als sei die Trennung überwunden und okay für Dich. Wenn sie das nicht ist und Du merkst, dass immer noch Gefühle da sind, tu Dir nicht selbst weh und komm auf den/die Ex zu, wenn es Dir wirklich nicht mehr wehtut.

Anti-Liebeskummer-Tipp: Reframing

Reframing ist ein Bestandteil der Verhaltenspsychologie und bedeutet, dass wir einer Situation ohne eine Wertung einen anderen Rahmen verpassen. Jede Situation ist, was sie ist. Eine Trennung ist eine Trennung, Deine Beziehung wird ab ihrem Zeitpunkt einfach nicht mehr weitergehen. Ob das schrecklich oder gut ist, entscheidest Du. Du verpasst der Trennung den Rahmen, dass Dir das Singleleben neue Perspektiven bieten kann – oder, dass Dein Trennungsschmerz Dich die nächsten Wochen komplett lahmlegen wird. Wenn der Liebeskummer Dir das Leben schwer macht, nimm der Trennung diesen Rahmen.

Trennungen tun weh, bedeuten Veränderung – das ist so, das kannst Du nicht ändern. Aber Du kannst die Vorteile des Singlelebens in den Vordergrund rücken. Überlege Dir, was gut ist an Deinem neuen Singledasein. Freiheit. Tun und lassen, was Du willst. Sich nach niemandem richten müssen. Endlich wieder Zeit für die Freunde haben. Neue Hobbys entdecken. Die Wohnung endlich wieder für sich haben und sie so einrichten, wie es Dir gefällt, ohne Partner, der überall seine Finger im Spiel haben muss. Vorteile fallen Dir ganz bestimmt viele ein. Wenn wieder der Trennungsschmerz hochkommt, denk daran, wie gut die Trennung eigentlich für Dich ist. Verpasse der Trennung einen positiven Rahmen – denn dann kannst Du die Chancen auch ergreifen.

 

Fazit: Eine Trennung ohne Schmerz gibt es nicht. Jeder muss da durch. Und die Trauer um den oder die Ex kann und soll man auch zulassen. Und nach einer gewissen Zeit muss man wieder anfangen das Leben in die Hand zu nehmen und die positiven Seiten der neuen Situation anerkennen. Dann wird man schon bald den neuen Lebensabschnitt geniessen können.

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