Tod des Partners – wie damit umgehen?

Wir stehen fassungslos dem Tod gegenüber, wenn er einen geliebten Menschen aus unserer Mitte nimmt und ein tiefes Loch hinterlässt. Selbst wenn wir bei Krankheit des Partners Zeit hatten, uns psychisch und mental auf den Augenblick des Abschieds vorzubereiten, schimmert bei aller Todesahnung immer noch ein kleiner Hoffnungsfunke auf Heilung durch. Die direkte Konfrontation mit dem Tod ist dagegen eine unwiderrufliche, tief greifende Erfahrung, bar jeder Illusion, die viele Menschen in eine schwere Lebenskrise führt.

Was verändert sich durch den Verlust des Partners?

Alles, was Du bisher mit deinem Partner geteilt hast, fällt nun in Deinen eigenen Verantwortungsbereich: die Pflege und Erziehung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, die wirtschaftliche Versorgung, das Lösen und Bewältigen von herausfordernden Situationen und das Ertragen von Freude und Leid. Wie kann es weitergehen ohne den geliebten Partner? Hat der Tod des Mannes oder der Tod der Frau Dich tief erschüttert und Dir den Boden unter den Füßen weggezogen? Fühlst Du Dich im Stich gelassen? Kannst du in Deinem Schmerz mit niemandem über den Tod des Ehepartners sprechen? So viele Fragen und Gefühle stürzen auf einmal auf Dich ein.

Hinzu kommt, dass Du nicht nur Deinen Partner verloren hast, sondern auch Deinen besten Freund oder die beste Freundin, Deinen Liebhaber und Lebensbegleiter, vielleicht auch den Vater Deiner Kinder oder Deinen Beschützer und Ernährer. Dein gesellschaftlicher Status verändert sich. Du bist entweder Witwe / Witwer oder wieder Single. Mit dem Tod Deines Mannes stirbt auch Deine bisherige Rolle als Partnerin, Geliebte und Freundin. Und vielleicht machst Du zu allen diesen Verlusten auch noch die Erfahrung, dass vertraute Menschen und Freunde Dich nach dem Tod des Ehepartners plötzlich meiden, weil sie nicht mit Tod und Trauer umgehen können. Und Du verlierst den Halt, den Dir ein bisher vertrauter Alltagsrhythmus gegeben hat.

Vier Schritte zur Trauerbewältigung

Nach dem Verlust deines Partners laufen alle Deine Bemühungen um gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Erleben ins Leere. Die Gedanken, die um den verlorenen Partner kreisen, haben kein Ziel und keinen Sinn mehr. Du wirst lernen dürfen, ohne Deinen Partner auszukommen und schließlich auch erfahren, dass Du ein ganz anderes Leben führen kannst als in der Vergangenheit. Die Verarbeitung von Trauer und Verlust geschieht in vier Erfahrungsschritten oder Aufgaben.

Erster Schritt: Akzeptiere den Verlust des Partners als eine unwiderrufliche Tatsache. Erkenne, dass niemand Dir den geliebten Menschen zurückbringen kann, dass Du ihn in der vertrauten Form nicht wiedersiehst. Ein Ritual des Abschiednehmens kann Dich bei dem Prozess des Loslassens unterstützen. Suche Dir einen Gegenstand, der Deinen Partner oder Deine Beziehung symbolisiert – einen Stein, ein Foto, eine Figur – und trage sie in einer Schachtel an einem Ort Deiner Wahl zu Grabe, signalisiere damit Deine Bereitschaft zu Wandlung und Erneuerung.

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 Zweiter Schritt: Akzeptiere Deinen Trauerschmerz und alle Deine Gefühle, die durch den Tod des Partners in Dir freigesetzt werden. Gib ihnen Raum, sich auszudrücken, im Tanz, in der Malerei, im Schreiben. Arbeite mit der Farbe Schwarz, mit Erde, Ton und Wasser. Erlaube dir das Herauslassen von Wut und Zorn – vielleicht in der Natur, wo Dich keiner hören kann. Der Schmerz will bewusst durchlebt und durchlitten sein. Nur so kann er sich in eine neue Kraft verwandeln. Dir durch Ablenkungen, vermehrte Aktivitäten oder andere Betäubungen den Schmerz erträglicher machen zu können, ist eine Lüge, mit der Du langfristig gegen Dich selbst arbeitest.

Dritter Schritt: Baue Dir ein neues Leben ohne Partner auf. Erforsche und entdecke, welche Potenziale noch ungenutzt in Dir liegen. Überrasche Dich selbst und Deine Umwelt mit einer neuen Rolle, neu erlernten Fertigkeiten. Traue Dir die Rolle und Aufgaben Deines verstorbenen Partners zu, betrachte sie als eine Herausforderung zum Wachsen. Ein seelisches „Zumachen“ und Beharren auf Hilflosigkeit führen zu Verhärtung und Verbitterung. Mit ständig wiederholten Glaubenssätzen wie „mir hilft ja doch keiner“ oder „keiner kümmert sich um mich“ baust Du nur dicke Mauern um Dich herum auf und wirst für andere uneinnehmbar.

Vierter Schritt: Öffne Dich wieder für andere Menschen. Das ist nur möglich, wenn Du Dich gefühlsmäßig von Deiner alten Beziehung gelöst hast, wenn Dich keine Schuldgefühle mehr quälen, Du unbewusst keine Wut mehr auf Deinen Partner hast, dass er Dich allein gelassen hat. Gehe wieder unbekümmert auf andere Menschen oder Selbsthilfegruppen zu und hole Dir die Unterstützung, die Du brauchst. Formuliere Dein Bedürfnis nach einem Gespräch, nach Nähe oder Begleitung, und Du wirst erfahren, dass sich neue Freundschaften und Beziehungen auf einer neuen Grundlage entwickeln.

Eine neue Lebensperspektive

Auf dem Weg, Dir ein neues Leben ohne Partner aufzubauen, wirst du Fortschritte und Rückschritte erleben. Bleibe auf jeden Fall in Bewegung und lass Dich nicht von Misserfolgen entmutigen. Jede Art von Erfahrung trägt zu Deinem Wachstum bei und verleiht Dir Kraft, Dich dem Lebensfluss vertrauensvoll zu öffnen und die Freude am Leben wieder neu zu entdecken und zu genießen. Erkenne die Chance, in Kontakt mit Deiner eigenen Kraft zu kommen und dich seelisch in Deiner Mitte zu verankern. Mit der Zeit wirst Du entdecken, dass Du durch den Verlust Deines Partners ein neues Lebensgefühl und eine neue Perspektive gewonnen hast.

 

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Kommentare

  1. manu  September 1, 2013

    Hallo, mein Mann ist am 30.7.2013 an Speiseröhrenkrebs verstorben. Wir waren 26 Jahre lang verheiratet. Ich habe eine 5-jährige Tochter und habe nun Angst dass bei mir der Zusammenbruch noch kommt.
    Mein Arzt hat mir nach einem Gespräch Tavor verschrieben, eine halbe Tablette sollte helfen.

    Hat jemand Tipps und ähnliche Erfahrungen gemacht?

    antworten
    • Ulrike  Juni 11, 2014

      Hallo Manu,
      mein Mann ist am 22.06.2013 nach grausamer Leidenszeit an Lungen- und Speiseröhrenkrebs gestorben, mit 66 Jahren. Ich bin 62 Jahre alt und wir haben 45 Jahre gemeinsam gelebt. Leider haben wir keine Kinder gehabt. Es hat mich umgehauen! Nichts war so, wie es mal war. Ich bat meinen Arzt mir Medikamente zu geben. Aber er hat mich dazu gebracht, die Trauer anzunehmen und zu verarbeiten. Du hast die Kraft und Du schaffst es. Ich bin immer noch dabei, aber es geht langsam voran. Wenn Du möchtest, antworte mir.
      Leider habe ich erst heute Deinen Kommentar gelesen.

      antworten
      • evchen  Juli 12, 2014

        liebe Ulrike, ich habe ganz zufällig Ihre Antwort auf Manus Bitte um Rat gelesen.
        Ich habe meinen Mann vor einem Jahr verloren, es ist noch immer eine tiefe Traurigkeit in mir.
        Nur ganz kurz: ich wünsche Ihnen alles Liebe und finde es schön, dass Sie einen anderen Menschen versucht haben zu trösten.

        antworten
      • Bianca  Juli 28, 2014

        Hallo Ulrike,

        aus zufall bin ich auf diese seite gestoßen. Eigentlich auf der Suche, mir selbst zu helfen bei der Trauerverarbeitung meines Mannes.
        Mein Mann starb am 25.04.2014, allerdings begann er Suizid!
        Wir waren erst knapp über 1 Jahr Verheiratet hatten aber bereits 6 Jahre zusammen gelebt!
        Er war erst 26 Jahre alt und ich bin eine Woche nach seinem Tod 25 geworden. Unser Sohn ist jetzt 8 Jahre alt geworden.
        Ich will aber keinerlei Hilfe, weder von Verwandten, Freunden oder Ärzten haben. Ich will das alleine schaffen und muss sagen: es ist mehr wie schwer.
        Ich habe heute das Gefühl, kurz vor dem totalen Zusammenbruch zu stehen. Ich zitter und mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Jede Sekunde könnten mir die Tränen kommen.
        Diese Gefühle von Trauer sind einfach nicht in Worte zu fassen.
        Wie hast du es geschafft, damit fertig zu werden, allein zu sein und wieder in die Zukunft zu blicken?

        LG Bianca

        antworten
        • eva  März 4, 2016

          Hallo bianca , du hast die selbe situation durch lebt wie ich zurzeit ! Mein Mann hat sich vor 14 tagen das leben genommen und ich stehe mit 2 Kindern alleine da ! Kannst du mir evtl schreiben wie es dir jetzt geht ? Ich habe das gefühl das mein leben niemals weiter gehen wird ! Bin 24 jahre alt.

          antworten
    • Daniela Kronester  Juli 31, 2017

      Hallo, ich kenne Deine Angst. Mir geht es genauso. Aber bitte versuche kein Tavor zu nehmen wenn es geht. Wenn dann nur ganz selten. Sorry, will dich nicht unter Druck setzen, aber ich weiss, dass Medikamente Deinen Schmerz nicht verändern. Das Buch Trauern mit Leib und Seele kann ich Dir empfehlen. Viel Kraft und Geduld wünsche ich Dir und mir.

      antworten
  2. klaudia  August 27, 2014

    Hallo meine Lieben,
    ich habe meinen Mann am 29.05.2014 verloren, mit 50 Jahren. Er hatte sich den Fuss gebrochen, war sehr dick und 10 Tage später verstorben, plötzlich und unerwartet. Ich habe 2 Kinder, der eine 26 der andere 12 Jahre alt .Wie soll es nur weitergehen? Ich kann mit dem Schmerz einfach nicht umgehen…

    antworten
    • Ralf  Oktober 25, 2015

      Hallo zusammen,
      auch ich bin aus Zufall auf diese Seite gekommen.
      Ich habe am 10. September 2015 meine Lebensgefährtin (46 Jahre) wegen schwerer Erkrankung ( Prankreaskarzinom ) verloren.
      Wer kann mir dabei helfen eine Stelle zu finden wo ich professionelle Hilfe bekomme? Ich habe mich dafür entschieden eine Klinik aufzusuchen da ich mit diesem Verlust nicht klar komme, nur ist es schwer eine gute Klinik zu finden.

      antworten
      • Dirk  November 5, 2015

        Hallo Ralf,
        die Trauer und der damit verbundene Schmerz über den Verlust des Lebenspartners lässt sich nicht in einer Klinik heilen. Vor 2 1/4 Jahren ist meine Ehefrau an Krebs (Ovarial- und Peritonealkarzinom + Keiminfektion (Antibiotikaresistent)) verstorben. Wir hatten mit Beginn der Krankheit meiner Ehefrau psychoonkologische Betreuung und gemeinsame Tanztherapie. Die psychotherapeutische Betreuung habe ich jetzt noch und sie tut mir gut. Eine Pilgerreise für Trauernde mit professioneller Begleitung (Johanniter, ev. Stadtakademie München) haben mir ebenfalls geholfen. Meine Ehefrau und ich habe gerne Urlaube am Meer gemacht. Ich habe dies nach ihrem Tod mit einer ambulanten Kur verbunden. Die Strandwanderungen an der frischen Luft sowie Massagen und die Physiotherapie zur Entspannung haben mir geholfen. Allerdings die Trauer und der Schmerz setzen sich hier und da noch durch. Die Intensität der Trauer wird geringer im Laufe der Zeit und ist zyklisch (Geburtstag, Todestag, Hochzeitstag, Weihnachten usw.). Die Bilder von ihr in meinem Kopf während ihrer Sterbephase begleiten mich. Doch auch die positiven Erinnerungen und Bilder von der gemeinsamen Zeit bleiben. Die Dankbarkeit und Wertschätzung für diese gemeinsame Zeit, gemeinsamer Lebensabschnitt bleiben und halten mich aufrecht. Dennoch muss man sich neue Ziele setzen, denn die gemeinsamen Ziele und Wünsche und die gemeinsame Lebensplanung sind weggebrochen. Dir wird es ähnlich ergehen. Vielleicht hilft Dir eine psychotherapeutische Begleitung, eine Pilgerreise für Trauernde und/oder Strand- oder Bergwanderungen plus ambulanter Kur….. Es gibt hierfür keine wahre Lösung, Es begleitet einen bis zum eigenen Lebensende. Man betrachtet alles aus einer anderen Perspektive und erfreut sich an den einfachen Dingen des Lebens, wundert sich das sich Menschen über banale Dinge streiten und Ärgern. Ich gehöre mittlerweile zu der Spezies, die auch über sich selbst lachen kann. Alles Gute für Dich. Viele Grüße Dirk

        antworten
        • Romana Hanke  Dezember 18, 2016

          Hallo Dirk,
          Mein Mann hatte eine Dissektion der Aorta und damit verbundene Schlaganfälle erlitten. Er hat alles überlebt, aber seit 3 Monaten hat er Keime und die verursachen eine Blutvergiftung. 4 mal schon. Nun haben mir die Ärzte gesagt, dass Torsten sterben wird. Die Keime sind antibiotikaresistent! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn Du magst, schreibe mir bitte wie es bei Deine Frau war. Wie lange hat sie mit diesen Keimen gelebt? Kam am Ende die Sepsis? Leiden die Patienten? Ich könnte nur schreien .. die Keime hat er sich im Krankenhaus geholt. Ich hoffe ich reisse mit meinen Fragen keine Wunden auf. LG

          antworten
        • Daniela Kronester  Juli 31, 2017

          Hast Du gut geschrieben.

          antworten
      • Gil  Juni 18, 2016

        Hallo Ralf,
        ich bin ebenfalls durch Zufall auf diese Seite gekommen. Ich suche auch eine Klinik. Ich weiß, dass Trauer keine Krankheit ist, aber auch ich komme mit dem Verlust nicht klar. Es geht einfach nicht. Bei mir liegt es jetzt ein halbes Jahr zurück. Ich habe meinen Mann (46) durch einen tragischen Unglücksfall von jetzt auf gleich verloren. Ich konnte mich nicht verabschieden. Ich habe mich auch schon nach Kliniken umgeschaut, aber …
        Irgendwie kann mir auch niemand helfen. Man bleibt einfach alleine zurück. Hauptsache man soll wieder funktionieren….(was aber nicht geht…)
        LG
        HS

        antworten
        • Patrizia  November 7, 2016

          Hallo mein Name ist Patrizia und ich habe am 24.07.2016 meinen Mann nach einer Herzoperation verloren . Ich habe eine Klinik in Bad Bevensen gefunden . Man ist da ganz schön auf sich gestellt . Ich habe mich auch allein darum gekümmert eine passende Klinik zu finden . Nur die Aufnahme dauert doch sehr lang . Ich habe eine Aufnahme im ersten Quartal 2017 zu erwarten.

          antworten
  3. tini  November 2, 2016

    Hallo zusammen, auch ich habe vor einem Jahr meinen Partner verloren durch Krebs.. Es ging sehr schnell wir hatten nur zwei Wochen von der Diagnose bis zum Tod. Wir waren 24 Jahre zusammen und haben 5 gemeinsame Kinder im Alter von 3-22 Jahren. Ich habe oft das
    Gefühl dass ich es nicht schaffe. Von Verwandten habe ich keine Unterstützung. Ich finde hier auch keinen geeigneten Therapeuten. Sie haben ewige Wartezeiten. Manchmal weiß ich nicht mehr weiter. Ich war mit den Kids auf einer Trauerkur, der Reinfall schlechthin.

    antworten
  4. Heike  Februar 11, 2017

    Ihr Lieben,
    Mein Mann ist am dreizehnten Juli 2016 verstorben. Er war einer bakteriellen Hautentzündung im Krankenhaus erlegen und sollte vier Tage später entlassen werden. Dann gab man ihm eine falsche Spritze und er ist jämmerlich erstickt. Mit fünfundvierzig Jahren. Wir waren beide kreativ tätig und haben immer alles vor ins hergeschoben, weil jedes Buch erst einmal fertig gestellt werden musste. Wir waren fünfundzwanzig Jahre zusammen und wollten letztes Jahr endlich kirchlich heiraten, haben es aber auf 2017 verschoben. Ich selber bin aufgrund meiner Multiplen Sklerose seit siebzehn Jahren im Rollstuhl. Wir hatten einen Pakt: Er sagte immer wenn ich wegen meiner Krankheit und den Schmerzen nicht mehr könnte, würden wir unsere Katzen, die unsere Kinder waren, zu Freunden bringen und ein letztes Mal gemeinsam ans Meer fahren. Dort würden wir dann eng umschlungen gemeinsam sterben, denn ohne mich wollte er nicht weiterleben. Er war mein Seelenverwandter, mein bester Freund, Berater, Lehrer, mein Gedächtnis. Aber auch mein Pfleger. Wir haben beide keine Angehörigen und ich verzweifle von Tag zu Tag mehr. Es gibt derzeit nur zwei Dinge, die mich abhalten, den finalen Schritt zu gehen: meine auch immer noch verstörten Katzen und das Wissen, dass die letzten anderthalb Jahre, die wir gearbeitet haben, statt zu leben, vergeudet wären, wenn ich die Trilogie nicht vollende. Aber meine dringend benötigte Phantasie ist blockiert und dreht doch nur noch um meinen Tod. Ich bin bei einem Psychologen und auch einer Selbsthilfegruppe, aber derzeit kann ich mir keine längerfristige Zukunft für mich vorstellen.

    antworten
  5. Carla  Februar 24, 2017

    Ich habe meinen Mann vor 4 Wochen verloren. Wir waren 30 Jahr zusammen und haben immer alles gemeinsam gemacht. Ich mag gar nicht mehr rausgehen, essen, kann mich nicht konzentrieren, kaum schlafen. Ich sehe einfach kein Ziel in meinem Leben mehr. Die dummen Sprüche: das Leben geht weiter, es Braucht Zeit, etc. kann ich kaum noch hören.
    Vom Kopf her weiß ich das, aber ich breche dauernd in Tränen aus und bin wie gelähmt. Ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll..

    antworten
    • julchen  März 6, 2017

      mein Mann ist am 31.01.17 gestorben, an Amyloidose, wir waren 40 Jahre verheiratet, haben 2 Söhne und viele Ideen – was wir alles, wenn er Rentner ist – unternehmen wollten. Nun bin ich alleine – und ich weiß, es muß weiter gehen. – Ich versuche eine Gruppe für Trauernde zu gründen, in der man sich austauschen oder gemeinsam was unternehmen kann. Liebe Grüße Julchen

      antworten
    • Roswitha  April 7, 2017

      Hallo liebe Carla, ich kann dich gut verstehen. Mein Mann hat sich im Oktober 2016 das Leben genommen. Es ist nicht zu verstehen, alles ist anders. Das alte Leben ist weg. Aber ich habe sehr gute Freunde und Verwandte die sich kümmern. Sie sind da wenn ich sie brauche. Trotzdem bin ich viel alleine. Ich mußte mir eine zusätzliche Arbeit suchen, da die Witwenrente nicht reicht Aber dadurch habe ich viele neue Menschen kennengelernt und das tut gut. Geh raus! Und wenn es nur mal mit einer Freundin Pizza essen ist. Vergrab dich nicht, das hätte Dein Mann nicht gewollt. Ich muss morgen das erste Mal auf eine große Geburtstagsfeier mit Tanz. Mein Mann und ich waren immer die ersten auf der Tanzfläche, aber ich versuche es trotzdem. Ich hoffe, Du hast gute Freunde, die Dich auffangen. Lass es zu. Sie wissen manchmal auch nicht, wie sie reagieren sollen. Nimm Hilfe an. Auch für Dich wird es wieder besser werden. Anders, aber es wird. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Gute!

      antworten
  6. Susanna  April 30, 2017

    Mein Mann ist im September 2016 an Krebs gestorben. Es waren keine 4 Monate von der Diagnose bis zum Tod. Er hat sich so gequält. Bis heute ist der Schmerz genauso schlimm wie am Anfang. Man fühlt sich so allein mit allem. Und man hat das Gefühl, andere erwarten, dass man über den Verlust hinweg ist. Mein Mann war mein ein und alles. Wir waren Seelenverwandte.

    antworten
    • Katharina  Mai 22, 2017

      Hallo Susanna,
      Mein Man ist am 9 Dezember 2016 gestorben, vier Wochen nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsekrebs. Davor hatte er keine Symptome gehabt, außer Schmerzen in der Hüfte, circa 2 Wochen. Diese Diagnose traf uns wie ein Hammerschlag, als hätte jemand ein Schalter umgelegt. Mit meinem Mann habe ich mein Leben verloren. Wir waren seit 25 Jahren zusammen. Das waren die schönsten Jahren meines Lebens. Mein Mann war ein besonderer Mensch. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll, aber ohne ihn bin ich nur ein halber Mensch….

      antworten
  7. Ingeborg  Mai 25, 2017

    Hallo Leidensgenossen,
    mein Mann starb am 6.Dez.2016 ganz plötzlich an einer Aortendissektion.
    Am Anfang stand ich total neben mir, nahm 14 Tage Tavor, begann am 2. Januar wieder mit Arbeit.
    Allerdings schaffte ich das nur 6 Tage bis der Zusammenbruch kam. Seitdem nehme ich Citalopram 10 mg.
    Mit diesem Antidepressiva fühle ich mich besser, und mit der Arbeit funktioniert es auch wieder.
    Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es die richtige Entscheidung war meine Trauer medikamentös zu unterdrücken.
    Mit diesem Medikament kann ich nicht mehr weinen, obwohl mir sehr oft danach ist. Habt ihr Erfahrung damit?

    antworten
    • Daniela Kronester  Juli 31, 2017

      Wenn es Dir momentan etwas hilft, dann ist es ok. Ich weiss noch nicht, ob ich es nehme, da ich aus Erfahrung weiss, später beim Absetzen musst du dann teils wieder neu an Dir arbeiten. Wir müssen so oder so jetzt stark auf uns aufpassen und uns selbst unterstützen. Ich habe auch keine Ahnung. Wünsche Dir alles Liebe…

      antworten
  8. Michaela  Juni 6, 2017

    Hallo….
    Mein geliebter Mann ( 39 J. ) starb am 27.03.3017 an einer Lungenentzündung und diesem blöden Influenza Grippevirus. Im Vorjahr, Feb 2016 wurde bei ihm ein Zungengrundkardizom bösartig festgestellt, operativ entfernt, Chemotherapie, Bestrahlung hatte er ganz gut überstanden. Doch leider war sein Körper einfach zu schwach für das Virus. Innerhalb von acht Stunden verschlimmerte sich sein Zustand, bis er plötzlich in der Nacht Atemnot bekam und Herz – Kreislaufversagen. Leider konnte ich ihm nicht helfen und unsere beiden gemeinsamen Kindern (5 und 8 Jahre alt) bekamen alles mit: meine Schreie, die Notärzte…
    Seither bin ich am Ende, habe auch Medis bekommen, doch aus Angst nicht eingenommen, da ich denke das ich es so verarbeiten muss, alles andere wäre nur Zeit verzögern. Meine Kinder bekommen auch ärztliche Unterstützung in Form von Therapien und eine Mutter-Kind-Kur habe ich auch beantragt…
    Mein Mann und ich wären dieses Jahr 17 Jahre zusammen gewesen, ich habe ihn mit 15 Jahren kennen und lieben gelernt. Nun, wo er nicht mehr da ist, fühlt sich alles hundertmal schwerer an und ich habe Angst, das alles nicht mehr so zu schaffen. Wären die kleinen zwei Mäuse nicht, wüsste ich nicht was ich getan hätte… ständig spielt es sich wieder und wieder in meinem Kopf ab und ich frag mich, was hätte ich an dem Abend anders machen können, wie hätte ich ihm vielleicht doch helfen können…. ständig quält mich jetzt auch die Angst um die Kinder…
    Wann wird es besser oder wird es jemals besser? Ich habe ihn so geliebt und vermisse ihn so sehr…

    antworten
  9. Sabrina  Juli 25, 2017

    Hallo
    Mein Mann ist am 8.07.17 im Alter von 37 Jahren gestorben. Er ist Freitagabend einfach umgefallen und weder ich, noch die Notärzte konnten ihn reanimieren. Auf der Intensivstation haben sie es noch 2 Stunden Probier, bevor sie aufgegeben haben. Es hat mir den Biden unter den Füßen weggerissen, ich bin immer noch wie gelähmt und kann es einfach nicht fassen. Wir sind seid 20 Jahren ein Paar, seid 9 Jahren verheiratet und haben eine kleine Tochter, die 6 ist. Immer wieder frage ich mich, wie konnte das nur passieren. Er war der liebenswerteste und humorvollste Mensch, den ich jemals kannte. Er hat mich stets zum Lachen gebracht und mich immer wieder aufgebaut als ich down war. In der Schwangerschaft habe ich Typ 1 Diabetes bekommen und selbst da baute er mich stets auf und machte mir Mut. Für die kleine Maus muss ich stark sein, was mir im Moment sehr schwerfällt. Ich war immer ein Kämpfer, aber dadurch habe ich mein Lebensmut und meine Fröhlichkeit verloren. Wäre die kleine nicht würde ich erstmal abhauen und 1 Jshr Entwicklungshilfe machen. Ich weiß echt nicht wie ich das überwinden soll, gerade weil auch finanzielle Sorgen auf einen Einpreschen. Wie schafft ihr das? Kann man jemals wieder glücklich sein? Ich sehe im Moment nur glückliche Familien, was mich ganz sentimental werden lässt. Wie lange braucht man um diese Trauer zu überwinden. Hinzu kommt dass ich selbst eine Krankheit habe, hoffe die kleine muss nicht auch noch mich verlieren.

    antworten
    • Torsten  August 14, 2017

      Hallo,
      Ja es ist furchtbar, aber es muss weiter gehen. Ich habe meine Frau am 02.08.2017 verloren und am 12. ist sie dann nach 10 Tagen Koma körperlich gegangen. Morgen versuch ich zu arbeiten und die Beerdigung zu organisieren. Mein Herz ist tief gebrochen und ich hätte nie gedacht, so tiefen Schmerz zu fühlen. Ich bin 1,90 gross, aber im Ehebett verliere ich mich seit zwei Wochen und Tränen habe ich auch noch genug. Sport, Musik und Freunde helfen mir am besten. Die Vorstellung, was der Partner wohl gewollt hätte, hilft vielleicht auch. Würden wir nicht auch wollen, dass das Leben weitergeht und man wieder zum Leben zurück findet? Das ist einfacher gesagt als getan. Aber woran soll man sich klammern wenn der Schmerz so tief sitzt. Leben, einfach leben….ich werds versuchen.
      Gruß Torsten

      antworten
      • Sonja  September 5, 2017

        Hallo Torsten,

        Ich habe meinen Lebensgefährten am 13.08.17 ganz plötzlich von einer Sekunde auf die andere an einer Lungenembolie verloren. Es gab keine Vorzeichen, nichts. Er wurde nur 44 Jahre. Eine Woche später bin ich wieder arbeiten gegangen. Ich konnte nicht zu Hause hocken und im Kummer vergehen, ich wäre sonst vor die Hunde gegangen. Ich weiß wie schwer alles ist. Ich möchte alle hier ganz herzlich drücken…. Sonja

        antworten
  10. Sylvia  August 4, 2017

    Mein Lebenspartner (50) ist vor 5 Wochen bei einem Motorradunfall tödlich verunglückt. Wir lebten 5 Jahre zusammen. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht weine. Ich versuche mich zu beschäftigen, gehe wieder arbeiten, versuche mich an einer Trauerbegleitung und mache Sport so gut es geht. Aber ich fühle mich einfach so müde und erschöpft. Ich wünsche mir und jedem hier, dass er mit viel Kraft und Unterstützung alles bewältigt, was man sich wünscht. Sende Euch allen viel Kraft. S. (46)

    antworten
  11. Claudia  September 2, 2017

    Hallo,
    es hat lange gedauert diese Seite zu finden. Leidensgefährten ohne Sprüche.
    Auch mein Mann starb an einer Aortendissektion am 14.07.2017, wie bei Ingeborg. Das Wort unerwartet bekam auf einmal eine ganz andere Bedeutung für mich. Schlimm war, daß er nach dem Umfallen wieder aufstand und angerufen hat ich soll mir keine Sorgen machen alles wird gut, er wird nur in die Notaufnahme gefahren. In der Notaufnahme dann die Nachricht er ist verstorben. Es gab für uns keine andere Option als gemeinsam in Rente zu gehen und dann in den Süden. Ja was nun. Der schlimmste Tag im Leben 3 Tage nach seinem 54. Geburtstag nach 29 gemeinsamen Jahren keine Kinder – sollte nicht sein. Arbeiten gehe ich noch nicht, kann mir dies auch nicht vorstellen, bei einer nur sitzenden Tätigkeit. Habe auch noch sehr viele behördliche und andere Gänge zu erledigen – alles war auf seinem Namen. Wenn ich alleine bin, weine ich ganz laut. Meine Familie ist ganz lieb. Das Umfeld auch, wissen nur nicht damit umzugehen und haben Ihren Alltag, was schwer zu ertragen ist. Mein Mann war auch Motorradfahrer. Manchmal denke ich den Führerschein zu machen, damit seine Maschine nicht rumsteht. Auch ich wünsche allen viel Kraft, auch wenn man denkt das diese nicht reichen wird. C. (48)

    antworten
  12. Maggi  September 19, 2017

    Ich bin auch zufällig hier drauf gekommen.Ich finde die 4 Schritte sind eindeutig.
    Ich habe meinen Mann im Mai 2017 verloren wir konnten uns noch verabschieden, bzw die Uni hat es gesagt, nur keiner weiß wann es sein würde.Ich versuch mir ein neues Leben aufzubauen. Klar gibt es solche Momente, da weine ich, das lass ich einfach zu und das ist richtig. Aber ich will keine Tabletten nehmen. Die Daniela Kronester hat recht, danach fängt man wieder an. Ich denke man sollte sich jeden Tag was vornehmen damit man raus geht. Im Winter gibt es genug graue Tage. Meine Wohnung räume ich um. Jeden Tag was Anderes. Freunde haben sich auch rar gemacht und halten nicht das, wie Sie es meinten: “Wenn Du mich brauchst…” usw. Habe es einmal gemacht, nie wieder. Ein bissel Stolz habe ich noch. Das Schreiben hier tut mir auch gut.
    Vielleicht macht jemand mit und man baut sich damit auf. Tschüssi Maggi

    antworten
  13. Jutta  Oktober 7, 2017

    Habe meinen Mann Mitte Mai 2017 in einer Nacht beim sterben begleitet. Wir waren 53 Jahre zusammen. Ich bin 75 Jahre alt.
    Meine beiden Kinder haben sich mit sehr bösen Wörtern schriftlich von mir abgewandt.

    Ich bin ganz alleine und sehe in meinem Leben keinen Sinn mehr. Mit dem Tod meines Mannes ist damit auch meine ganze Familie gegangen.
    Wie kann man in dem Alter noch weiter leben?

    antworten
  14. Sarah  Oktober 18, 2017

    Hallo…
    Mein Lebensgefaehrte ist am 2.6.17 im Alter von 39 Jahren an Lungenkrebs mit Metastasen im Kopf verstorben.
    Als wir im November 2015 die Diagnose Krebs bekamen, war es für uns beide nicht nur ein Schock, sondern auch gleichzeitig ein Todesurteil! Wir hatten beide den Mut und die Hoffnung auf Erfolge verloren! Im Dezember 2015 bekam er für die Metastasen im Kopf Bestrahlung und ab Februar 2016 sollte dann die Chemo für die Lunge losgehen. Nach 4 Wochen Bestrahlung ging es ihm sehr dreckig, so dass ich ihn wieder ins Krankenhaus gebracht habe, wo dann aufgrund dessen, das er schlimme Kopfschmerzen hatte, ein MRT gemacht wurde. Die Auswertung ergab dann zum Erstaunen aller, dass die Metastasen im Kopf weg sind!!!
    Für uns war es ein kleiner hoffnungsschimmer und wir hatten wieder etwas an Mut gewonnen. Nach dem 3. Chemo Zyklus wurde dann im Juni 2016 ein CT von der Lunge gemacht und auch da ergab die Auswertung, dass es deutlich besser lief als es die Ärzte erwartet hätten! Von dem Tumor war nur noch Narbengewebe übrig und um das auch vollständig zu beseitigen bekam er noch mal 4 Wochen Bestrahlung für die Lunge… Als wir dann nach einem weiteren CT erfuhren das die Lunge absolut sauber ist, kam der lebensmut und zurück!!!! Wir dachten das jetzt alles wieder gut ist!!!
    Im November 2016 sollte dann noch mal eine Kontrolle erfolgen und anschließend sollte mein Mann dann zur Reha. Bei der Kontrolle kam dann aber leider die dicke Keule: Die Lunge sieht super aus, aber die Metastasen im Kopf sind wieder da!
    Nun hieß es wieder Bestrahlung für 8 Wochen…
    Beim Kontroll-MRT dann eine Hiobsbotschaft: Nur 7 von den 8 Metastasen sind kleiner geworden und es wurde uns mitgeteilt das es jetzt nur noch eine kleine Chance gibt. Er bekam nun wieder Chemo….
    Mir wurde nun klar das es ab jetzt nur noch eine Frage der Zeit ist. Als es dann Ende Mai dem Ende zuging haben wir ihn zur Vollzeit Pflege in ein Pflegeheim gebracht. Ich habe bis zum Schluss an seinem Bett gesessen. Ca. 30 Minuten bevor er verstarb, machte er die Augen noch mal auf und sagte zu mir: “Es tut mir leid. Und ich liebe dich.”
    Ich glaube dass ich diese letzten Worte nie wieder vergessen werde.
    Wir waren fast 11 Jahre zusammen. Wir haben zusammen mit seinem Sohn mit im Haus seiner Eltern gelebt. Jetzt waren sein gerade 18 Jahre alter Sohn und ich auf einmal alleine. Und meinem Stiefsohn und mir war klar das wir , auch wenn wir nicht blutsverwand sind, eine Familie sind. Als mein Stiefsohn dann zu mir sagte: “du Sarah, Papa hätte es nicht gewollt das wir traurig sind, Papa hätte gewollt das wir unser Leben weiter leben und so schwer es auch ist das Leben genießen und Spaß haben.” Mir wurde eins ganz deutlich: dass mein Stiefsohn und ich eine dermaßen große Bindung zu einander haben, dass es für den ” Kleinen” gar nicht in Frage kam, jetzt zurück zu seiner leiblichen Mutter zu gehen.

    Und jetzt geht das Theater erst richtig los! Nun hieß es auf einmal von meinen Schwiegereltern, dass ich ausziehen soll! Ja anfangs wollte mein Kleiner mit mir ausziehen, bis er dann von meinen Schwiegereltern so unschön manipuliert wurde, dass er sich nun doch dazu entschieden hat, hier zu bleiben.

    Ich werde jetzt zum 1.11 in eine neue Wohnung ziehen. Und mich zerreißt es völlig, zu sehen, wie der kleine darunter leidet das ich ausziehen soll. Eins ist uns aber klar, auch wenn ich nicht seine leibliche Mutter bin und er auch nicht mein leiblicher Sohn ist. Das uns eines für immer verbinden wird und wir eine wenn auch ungewöhnliche Familie sind. Wir wollen uns nicht aus den Augen verlieren und immer in Kontakt bleiben. Wir machen uns gegenseitig mut, geben uns Kraft und nehmen uns die Angst vor der ungewissen und neuen Zukunft.

    Ich kann nur sagen, dass ich verdammt stolz auf meinen Kleinen bin und ihn verdammt doll lieb habe!

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