Sexsucht – wenn man es ständig braucht

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“Ich bin ein männlich, 29 Jahre alt und habe irgendwie ein Problem. Ich muss ständig an Sex denken! Ich lebe seit einigen Monaten in einer Partnerschaft und es läuft eigentlich ganz gut. Aber der Sex mit meiner Partnerin reicht mir nicht einmal ansatzweise zur Befriedigung meiner Bedürfnisse. Sooft ich die Gelegenheit habe, masturbiere ich heimlich.

Und oft habe mich schon bei dem Gedanken erwischt, fremdzugehen oder mir Sex zu kaufen. Ich habe ausserdem das Gefühl, dass mein sexuelles Verlangen immer stärker wird und irgendwie von mir Besitz ergreift. Ich kann mich kaum noch dagegen wehren und muss ständig an Sex denken. Selbst in Büro ertappe ich mich oft dabei, wie ich auf einschlägigen Pornoseiten surfe. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich dort von meinem Arbeitgeber erwischt werde.

Ich habe auch schon versucht, mit meiner Partnerin darüber zu reden. Aber irgendwie war sie total abweisend und ist mir ausgewichen. Noch mehr Sex wäre ihr ohnehin zuviel. Ich glaube, ich mute ihr schon etwas viel zu. Bisher hat sie immer mit gemacht, aber irgendwann reicht ihr das sicher und sie wird sich zurückziehen. Ich weiss gar nicht mehr was ich machen soll. Irgendwie muss ich aus diesem Kreislauf heraus. Ansonsten verliere ich meine Partnerin, meine Freunde, meinen Job…”

Was ist Sexsucht?

Sexsucht -auch Hypersexualität genannt- ist ein krankhaft häufiges Verlangen nach sexueller Befriedigung. Wie bei jeder anderen Sucht, brauchen die Betroffenen immer mehr ihres Suchtmittels und können gleichzeitig immer weniger Befriedigung daraus ziehen. Für die Betroffenen selbst ist Sexsucht alles andere als lustig. Der Drang nach Sex nimmt im Leben immer mehr Raum ein. Er zerstört dadurch die Partnerschaft und kann zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Doch wodurch entsteht Sexsucht und was kann man dagegen tun?

Sexsucht oder nur gesteigertes sexuelles Verlangen?

Die Grenzen zwischen Sexsucht und gesteigertem sexuellen Verlangen sind fliessend, wobei sich eine Sexsucht durchaus im Laufe der Zeit entwickeln kann. Der Drang nach Befriedigung wird dann immer grösser und die Betroffenen verspüren immer weniger Befriedigung. Dabei verlieren sie nach und nach die Kontrolle über ihre sexuellen Aktivitäten. Mit wem der Sex stattfindet, und ob überhaupt mit einer anderen Person oder nur mit sich selbst, wird zunehmend egal. Die Sexpartner werden austauschbar und es entsteht die Gefahr, dass man sich Geschlechts- oder andere Krankheiten einfängt. Damit wird die Sexsucht zum ernstzunehmenden Problem.

Ursachen für die Entstehung von Sexsucht

Über die Ursachen von Sexsucht wird recht viel spekuliert. Oft wird behauptet, dass Sexsucht durch Missbrauch in der Kindheit entsteht. Allerdings ist diese Theorie weder logisch, noch wissenschaftlich bewiesen. Häufig geht Sexsucht mit einem eher schwachen Selbstwertgefühl einher. Der Betroffene holt sich mit seiner Sucht bestätigung. Aber auch das ist nur eine von vielen möglichen Facetten. Fakt ist, dass Sexsucht beide Geschlechter betreffen kann, häufiger betroffen sind jedoch Männer.

Ab wann ist man sexsüchtig?

Auch diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Die Häufigkeit, mit der man seine sexuellen Triebe befriedigt, sagt noch nichts über ein krankhaftes Verlangen nach Sex aus. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie man seine Triebe auslebt. In einer frischen Beziehung ist eine gesteigerte sexuelle Aktivität ganz normal und hat sicher nichts mit Sexsucht zu tun. Auch der ständige Gedanke an Sex muss noch nichts Schlimmes bedeuten. Ein anormales sexuelles Interesse entsteht erst dann, wenn es zunehmend egal wird, wie und mit wem man seine sexuellen Fantasien auslebt. Steht nicht mehr nur der eigene Partner im Vordergrund des sexuellen Interesses, sondern geht es nur noch um den Sex an  sich, dann ist Vorsicht geboten. Wird das sexuelle Verlangen über einen Zeitraum von einigen Monaten immer grösser und ufert zunehmend aus, dann sollte man sich überlegen, ob dies noch normal ist. Insbesondere dann, wenn man selber nicht mehr in der Lage ist, sein Verlangen zu kontrollieren, sollte man externe Hilfe holen.

Sexpartner nur Suchtmittel

Wer wirklich sexsüchtig ist, für den ist der Sexpartner nur Suchtmittel. Es wird austauschbar und es erfolgen meist häufige Wechsel des Sexpartners. Meist hat man neben dem eigentlichen Lebenspartner noch andere Partner, die man zusätzlich “braucht”. Der eigene Lebenspartner wäre mit dem häufigen Sexbedürfnis ansonsten völlig überfordert. Meist sind Partnerschaftsprobleme ein erstes Indiz für eine schwere sexuelle Störung. Sexsucht wird meist erst sehr spät erkannt und oft sind es die Betroffenen selbst, die Hilfe holen. Meist fällt das Problem erst dann auf, wenn die Betroffenen kriminell in Erscheinung getreten sind. Das können Probleme mit Prostituierten sein oder dass der Sex unfreiwillig erzwungen wird. Häufig sind solche schwerwiegenden Vorfälle der erste Weg zur Selbsterkenntnis und ebnen damit den Weg zu einer ernstgemeinten Therapie.

Hilfe holen

Wer von Sexsucht betroffen ist, oder glaubt, betroffen zu sein, der sollte sich umgehen Hilfe holen. Ein erster Schritt kann der Weg in einer Selbsthilfegruppe sein. Oft hilft es schon, wenn man mit Gleichgesinnten über sein Problem sprechen kann. Und vielleicht hat der eine oder andere Betroffene sogar gute Tipps, wie man mit der Sexsucht am besten umgehen kann.

Hilfreich kann auch der Ganz zu einem Therapeuten sein. Hier ist aber wichtig, dass der Therapeut ein Spezialist im Bereich von Sucht und Suchtgefährdung ist. Ein normaler Psychiater ist unter Umständen mit dem Thema Sexsucht überfordert und kann nicht wirklich weiterhelfen. Oft wird die Therapie auch medikamentös unterstützt. Psychopharmaka können den Heilungsverlauf deutlich verbessern und den Weg ebnen zu einer normalen Sexualität.

Bei stark fortgeschrittener Sexsucht ist der Gang in einer Spezialklinik zu empfehlen. In Deutschland gibt es Suchtkliniken, die auch Sexsucht professionell behandeln können. Im allgemeinen beginnt die Therapie mit einem strengen Zölibat. Ziel ist es, auch einem Leben ohne sexuelle Handlungen wieder etwas positives abzugewinnen. Nach und nach soll nun der Weg frei werden zu einer normalen Sexualität, in der Intimität und Partnerschaft wieder die nötige Rolle spielen. Wie lang eine solche Therapie dauert, hängt stark vom Einzelfall ab und ob noch weitere Süchte vorhanden sind. Allerdings sollte man sich schon auf einen längeren Heilungsprozess einstellen, der bis zu mehreren Jahren dauern kann.

Wo bekomme ich Hilfe und Informationen?

Unter folgenden Adressen kannst Du Dir Hilfe und Unterstützung holen:

Deutschland:
Deutschsprachige S.L.A.A. e.V. (Sex and Love Addicts Anonymous)
65003 Wiesbaden
0700/75227522
info@slaa.de
www.slaa.de

Deutschsprachige Anonyme Sexaholiker (AS)
76002 Karlsruhe
+49-(0)-175-7925113
info@anonyme-sexsuechtige.de
www.anonyme-sexsuechtige.de

Österreich:
Anonyme Sexaholiker (AS) Österreich
Kölblinggasse 4
3130 Herzogenburg
Kontakttelefon: 0680 / 405 18 46
info@anonyme-sexsuechtige.at
www.anonyme-sexsuechtige.at

Schweiz:
Anonyme Sexaholiker Schweiz
AS Region Graubünden
Postfach 46
7001 Chur
as.schweiz@gmail.com
www.as-schweiz.ch

 

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